Aktuelles

18.12.2018

Tarifveränderungen des VRR

Strukturelle Umgestaltung zum Jahreswechsel 2018/2019

(Foto: VRR)

Zum Jahreswechsel startet der VRR mit einem neuen Tarifangebot. Der Verbund schafft somit kontinuierlich eine übersichtlichere und einfachere Tariflandschaft, die zugleich den Kundenbedürfnissen entspricht und neue Fahrgäste hinzugewinnt.

1. 4-StundenTicket

(Foto: VRR)

Ab 1. Januar 2019 können Fahrgäste mit dem „4-StundenTicket“ Bus und Bahn vier Stunden lang beliebig oft nutzen. Das Angebot eignet sich beispielsweise für Kundinnen und Kunden, die zum Einkaufen in die Stadt fahren oder kurze Ausflüge in die nähere Umgebung machen möchten. Das Ticket gilt in allen Gebieten der Preisstufen A1 und A2 und kostet 4,20 Euro. Es ist als Tarifpilot angelegt und somit zunächst auf einen Zeitraum von zwei Jahren befristet.

Neu: Das 4-StundenTicket

2. WelcomeCard Ruhr

(Foto: VRR)

Seit Mitte Oktober 2018 bietet die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) gemeinsam mit dem VRR ein Ticket speziell für Urlauber im Rhein-Ruhr-Raum: die WelcomeCard Ruhr. Sie ermöglicht in drei wählbaren Geltungsbereichen die freie Fahrt mit dem ÖPNV und bietet Besuchern der Region kostenlosen oder ermäßigten Eintritt für viele Sehenswürdigkeiten, Museen und Veranstaltungen. Urlauber können je nach Aufenthaltszeitraum wählen, wie lang sie das Angebot nutzen möchten. Tagesausflügler nutzen das 24-Stunden-Ticket, Wochenendreisende die 48-Stunden-Karte. Wer das Ruhrgebiet intensiver erkunden möchte, dem steht eine 72-Stunden-Variante zur Verfügung.

Informationen zu den Geltungsbereichen und zu allen Attraktionen finden Interessierte unter www.welcomecard.ruhr

3. FirmenTicket

Das FirmenTicket ermöglicht Pendlern eine stressfreie und zudem sichere Fahrt zur Arbeitsstelle mit Bus und Bahn. Auch in der Freizeit ist das FirmenTicket die ideale Alternative zum Auto, denn es gilt rund um die Uhr. Bislang galt dafür eine Mindestabnahmemenge von 50 Tickets. Um insbesondere mittelständischen Unternehmen die Nutzung des Angebots zu ermöglichen, wird die Mindestabnahmemenge ab Januar 2019 von 50 auf 30 Tickets gesenkt.
Zudem besteht für die Nutzer die Möglichkeit einen Geltungsbereich zu wählen der größer ist als die Verbindung vom Wohn- zum Arbeitsort. Ab dem 1. Januar muss nur noch das Tarifgebiet in dem der Arbeitsort liegt enthalten sein, die Kunden können frei entscheiden ob sie für ihre Freizeit ggf. einen größeren Geltungsbereich nutzen möchten.
Darüber hinaus hat die Bundesregierung entschieden, das Job-/Firmentickets nunmehr steuerfrei vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden können.

4. Informationen zu den Tickets mit Preisstand 2018

Alle im Jahr 2018 gekauften Einzel, 4er-, Tages- oder ZusatzTickets sind noch drei Monate gültig und können für Fahrten mit Bus und Bahn im jeweiligen Geltungsbereich genutzt werden. Zudem können Nahverkehrskunden diese alten Tickets bis zum 31. Dezember 2021 in allen KundenCentern und bei einigen Vertriebspartnern gegen Tickets mit dem neuen Preisstand eintauschen. Sie zahlen lediglich die Differenz zwischen altem und neuem Preis. Reguläre Monatskarten für Dezember 2018 sowie dazugehörige Aufpreise, beispielsweise für die 1. Klasse, gelten bis zum Betriebsschluss des 2. Januar 2019. Monatskarten für Januar 2019 inklusive der Aufpreise werden nur noch zum neuen Preisstand vom 1. Januar 2019 ausgegeben. 7-TageTickets und 30-TageTickets, die noch im Jahr 2018 gekauft wurden, gelten unabhängig vom Jahreswechsel für die angegebene Zeit.